@Zeichenmangel ist http://t.co/Bth4s7qRWh in teilzeit in dresden möglich?
— Christine Salzer (@ChristineSalzer) 14. Februar 2015
Posts mit dem Label Dresden werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Dresden werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Samstag, 14. Februar 2015
Dienstag, 10. Februar 2015
Kinder + Jugendnotdienst: Anzeige wegen Kindeswohlgefährdung gegen Harald Sauer (Prohlis) bei Frau Schletterer (0351 2754004) gestern Abend. Der hatte seinen Enkel bei Frosttemperaturen mitten in der Stadt mit dem Auto in Sommerturnsachen abgesetzt, ohne u warten, ob sein Kurs tatsächlich stattfindet, und ist erst nach anderthalb Stunden wiedergekommen. Der Junge hatte weder seine Handynummer noch ein Handy und fror jämmerlich, ohne sich soweit in der Nachbarschaft auszukennen, dass er sich aufzuwärmen bereit war. Was im Autoradio lief? Wahrscheinlich RSA.
Montag, 9. Februar 2015
rsa spielte auf meinem heimweg heute "geh doch nach hause, du alte scheiße" - ukw eben. webradio ist leichter zu ertragen. das heißt jetzt aber nicht, dass ich die rsa-playlist studieren muss, um zu wissen, wann ich heimgehe. immerhin hatte ich minuten später ein bewerbungsgespräch per telefon. es lief wie erwartet.
Dienstag, 20. Januar 2015
Das war im Dezember 2007 meine Chefin:
Ich platze fast vor Stolz. Es wäre toll, wenn sie den Job kriegt. In Köln zu sein, während sie regiert, wäre schade. 17:50 Uhr rief das Arbeitsamt an: Es hat zur Online-Redakteurs-Ausbildung zugesagt.
Beitrag von Radio Dresden.
Ich platze fast vor Stolz. Es wäre toll, wenn sie den Job kriegt. In Köln zu sein, während sie regiert, wäre schade. 17:50 Uhr rief das Arbeitsamt an: Es hat zur Online-Redakteurs-Ausbildung zugesagt.
Labels:
Camillo,
Donsbach,
Dresden,
Frank Richter
Montag, 19. Januar 2015
2013 gab es in Dresden etwa 43 Verkehrsunfälle pro Tag. 47 sind also nicht überraschend.
Sonntag, 18. Januar 2015
Donnerstag, 15. Januar 2015
Beitrag von Christine Salzer.
Labels:
Dresden,
Striesen,
Tier in der Stadt
Sonntag, 11. Januar 2015
Malzfabrik als soziokulturelles Zentrum a la Sachsenbad? Ist zwar weit weg, aber meine Oma hieß Malz - da bewegt mich das.
Labels:
Dresden,
Leuben,
Niedersedlitz,
Piraten,
soziokulturelles Zentrum
Bin froh, dass Tillich inzwischen gegenüber Pegida gesprächsbereit zu sein scheint, auch wenn er so Hamburger MoPo-Hobby-Pyromanen nicht den Wind aus den Segeln nimmt.
Beitrag von Christine Salzer.
Beitrag von Christine Salzer.
Samstag, 10. Januar 2015
Dienstag, 6. Januar 2015
Tillich mag nicht mit jedem reden. Ein feiner Mann. Wenn das kein sozialer Aufstieg ist, was dann?
Montag, 5. Januar 2015
Samstag, 18. Januar 2014
Mir ist die Rechtslage bei den Dresdner Sitzblockaden am 13. Februar unklar. Insofern beunruhigt mich der Aufruf, zumal der Antragsteller bei Twitter nicht gerade den friedfertigsten Eindruck macht.
Mein Sonntag:
Zum Frühstück ein Smoothie wegen der Muskelzellen statt nur Kaffee.
Von 9 bis 12 Uhr
Von 13 bis 15 Uhr wandle ich mit Jan auf den Spuren des ÖPNV und fotografiere. Ich will den ÖPNV mit Jans Augen sehen.
Zum Frühstück ein Smoothie wegen der Muskelzellen statt nur Kaffee.
Von 9 bis 12 Uhr
maile ich während Stars & Hits von daheim ins Radio-Bayern3-Studio, um das Eichinger-Interview für meine Zeitschrift auszuschlachten, und
koche Kürbissuppe mit Linsen, Tomate und Ingwer.
Von 13 bis 15 Uhr wandle ich mit Jan auf den Spuren des ÖPNV und fotografiere. Ich will den ÖPNV mit Jans Augen sehen.
Mein Weg zur Bahn:

Gestern war Schlussredaktion für das SemperOpernballmagazin. Zwei Interviews von mir waren noch nicht freigegeben - eins mit Ingrid Biedenkopf und eins mit Jürgen Hubbert. Beide Freigaben klärte ich per Handy auf dem Weg zur Haltestelle und bin dadurch beinahe auf der Altenberger Straße in ein Auto gelaufen, kam aber letztendlich pünktlich in der Knochenmarkspende an.

Hundesalon
Anwalt
Buchladen
Übergangswohnheim
Reisebüro
Solarium
Wollladen
HNO-Praxis
Gestern war Schlussredaktion für das SemperOpernballmagazin. Zwei Interviews von mir waren noch nicht freigegeben - eins mit Ingrid Biedenkopf und eins mit Jürgen Hubbert. Beide Freigaben klärte ich per Handy auf dem Weg zur Haltestelle und bin dadurch beinahe auf der Altenberger Straße in ein Auto gelaufen, kam aber letztendlich pünktlich in der Knochenmarkspende an.
Freitag, 17. Januar 2014
Cristina Kirchner, die Kassiererin vom Netto in der Neustadt
Neugier, Lust und Begeisterung: Ab und zu entschließe ich mich erwachsen und wach ...
Hab Cristina Fernandez de Kirchner grad das erste Mal gehört, die Reibeisenstimme als schmerzhaft erlebt und sofort nach DEM Weg zur schonenden Spreche gesucht, aber nur Arno Fischbachers Anspruch auf Maximalauslastung der Ausatemluft zur noch stärkeren Bewegung der Stimmlippen gefunden, der auch nicht gerade schonend für sie sein wird.
Neugier, Lust und Begeisterung: Ab und zu entschließe ich mich erwachsen und wach ...
Hab Cristina Fernandez de Kirchner grad das erste Mal gehört, die Reibeisenstimme als schmerzhaft erlebt und sofort nach DEM Weg zur schonenden Spreche gesucht, aber nur Arno Fischbachers Anspruch auf Maximalauslastung der Ausatemluft zur noch stärkeren Bewegung der Stimmlippen gefunden, der auch nicht gerade schonend für sie sein wird.
Mittwoch, 27. November 2013
Scheinbar irgendwo in der Reisebank im Dresdner Hauptbahnhof. Wie sich da drei Meter Distanz realisieren lassen, ist mir ein Rätsel. Ob da so ein Andrang war, dass sich die Schlange vor der Tür fortsetzte?
Zufall - am 1.2.03 in den frühen Nachmittagsstunden erlebt, nachdem bei WerWeissWas ein Medizinstudent gefragt hatte, ob Hörhärchen in Schwerelosigkeit Walzer tanzen und ich die Frage an eine Inderin weiterleiten wollte, die in Schwerelosigkeit experimentierte, aber schon auf dem Heimweg war. Nein, eigentlich noch nicht: Ich versandte gerade noch eine andere Mail an Jörg Naumann ins Forum Wissenschaft des Deutschen Hygienemuseums in Dresden.
In der schrieb ich ihm von offensichtlich hiv-kontaminierten Mikroskopen, die mir aufgefallen waren, nachdem ich die letzten Minuten vor dem Bewerbungsgespräch für eine Gerichtsmediziner-Ausbildung bei Martin Witt in der Anatomie zubrachte, wo ich mich natürlich umschaute, die Mikroskope sah, die HIV-Kurs-Ankündigung las und sofort Peter Dramm, den Geräteverantwortlichen (im Übrigen mein Ex-Chef im Informatikinstitut) nach der Sterilisationsgutlogistik für seine Medizintechnik fragte.
Minuten später erzählte ich Müller, der mir im Treppenhaus entgegenkam, vom TAZ-Forum, in dem Mazedonier und Albaner gegeneinander wetterten, was ich mit dem 11. September in Zusammenhang brachte. Welche Querverbindungen sich dann bewahrheiteten, weiß ich bis heute nicht.
Fazit: Das TAZ-Forum wurde Stunden nach dem Gespräch mit Müller als so nicht moderierbar geschlossen, aber auf die Mail wegen der Mikroskope antwortete bis heute nicht mal Jatzwauk, dem ich natürlich noch am selben Tag direkt nach dem Bewerbungsgespräch geschrieben hatte. Die einprägsamste Phase während des Bewerbungsgesprächs im Wortwechsel mit der Erfurt: "Ist Ihnen klar, was Sie in der Gerichtsmedizin zu sehen bekommen werden?" Ich: "Schlimmer als das, was mir morgens im Spiegel begegnet, kann es nicht sein." Nein, witzig war mir überhaupt nicht zumute. Als ich Martin Witt davon erzählte, zweifelte er daran, dass die Erfurt mich verstanden hätte. Ich träumte davon unmittelbaren Zutritt auf das gesamte Uniklinikgelände zu haben, ähnlich Jatzwauk, auch ohne Reanimationskoffer.
Ein wahrscheinlich unverständlicher Traum, der in der Fastnacht 2005 in der dortigen Geschlossenen endete, nachdem ich mir auf der 110 erklären lassen wollte, wie ich eine Strafanzeige gegen meine Exfreundin Claudia auslöse, nachdem sie allnächtlich mit dem bandscheibengeschädigten Vater meiner Kinder Sex von oben praktizierte und der von ihr heimkehrend stereotyp um 2.30 Uhr das Licht einschaltete, so dass ich aufwachte. Wo beginnt Stalking tatsächlich? Das einzige Mal, dass ich ebendiese Claudia nochmals angesprochen hatte, war, als er sich die Bandscheibe operieren lassen wollte, statt endlich seinen Sixpack zu optimieren. Bis dahin sah ich sie überall, sogar im Spiegel. Es war die Hölle.
Die Hoffnung, mit möglichst wenigen Kollateralschäden eigene Ziele zu verwirklichen, ist wahrscheinlich genauso eine Utopie wie die zwischen Bürger und Partei direkt vermitteln zu können, ohne selbst Redaktionsmitglied zu sein zu müssen.
Immerhin ist heute bis zu sechs Monate nach Endoskopie in Deutschland die Stammzellspende verboten. Mehr zu erreichen war für mich inzwischen nicht drin. Dafür bin ich ein zu kleines Rädchen im Gesamtgetriebe.
Wie gesagt, als am 1. 02. 03 die Columbia abstürzte, war ich reif für einen frischgebrühten Kaffee. Ich traute mir nicht mal, den Fernseher auszuschalten, so ferngesteuert fühlte ich mich. Immerhin stand die Mail an eine der Columbia-Insassen auf meiner unmittelbaren To-Do-Liste. Allein durch die Synchronizität rückte alles extrem nah an mich heran, als ob ich mit meiner Mail eine heile Welt kaputt gemacht hätte. Ich war regelrecht traumatisiert. Schlimmer war das Aufblicken vom TAZ-Forum zum im Fernseher einstürzenden WTC auch nicht. Es war der einzige Tag, an dem ich die Politi "Spiel das Playback ab", ins Mikro sagen hörte. Bis dahin schaltete sie viele Telefonate live auf Sendung. Kurz danach heulte Küblböck über den Rausschmiss von Gracia. Danke. An so einem Tag.
Den 3.3.03 brachte ich in Plau am See zu, wo ich mich für Anästhesie bewarb und dabei meiner Doppelgängerin begegnete.
Am 8.3.03 starb meine Großmutter, kurz nachdem ich bei ihr war. Ich war so durcheinander, dass ich das Auto kaum steuern konnte.
Zu alldem schaute Hendrik Hey aus meinem Fernseher, mit einem Blick, wie ich ihn nie gespürt habe, wenn ich tatsächlich vor ihm stand. Ich lebte in meinem ganz persönlichen Film.
Das schönste Geschenk der letzten Jahre? UW Groke jobbt inzwischen im Verkehrskabuff des SWR3, so dass ich ganz ohne Beziehungswahn Verkehrsmeldungen hören kann. Leider findet er meine Idee, dort eine Webcam zu installieren offensichtlich blöd. Nur ihn wieder On Air hören zu können, könnte schöner sein. Aber darauf warte ich wahrscheinlich umsonst. Seine letzte Tonspur hier im unteren Drittel der Webseite in einem Podcast.
In der schrieb ich ihm von offensichtlich hiv-kontaminierten Mikroskopen, die mir aufgefallen waren, nachdem ich die letzten Minuten vor dem Bewerbungsgespräch für eine Gerichtsmediziner-Ausbildung bei Martin Witt in der Anatomie zubrachte, wo ich mich natürlich umschaute, die Mikroskope sah, die HIV-Kurs-Ankündigung las und sofort Peter Dramm, den Geräteverantwortlichen (im Übrigen mein Ex-Chef im Informatikinstitut) nach der Sterilisationsgutlogistik für seine Medizintechnik fragte.
Minuten später erzählte ich Müller, der mir im Treppenhaus entgegenkam, vom TAZ-Forum, in dem Mazedonier und Albaner gegeneinander wetterten, was ich mit dem 11. September in Zusammenhang brachte. Welche Querverbindungen sich dann bewahrheiteten, weiß ich bis heute nicht.
Fazit: Das TAZ-Forum wurde Stunden nach dem Gespräch mit Müller als so nicht moderierbar geschlossen, aber auf die Mail wegen der Mikroskope antwortete bis heute nicht mal Jatzwauk, dem ich natürlich noch am selben Tag direkt nach dem Bewerbungsgespräch geschrieben hatte. Die einprägsamste Phase während des Bewerbungsgesprächs im Wortwechsel mit der Erfurt: "Ist Ihnen klar, was Sie in der Gerichtsmedizin zu sehen bekommen werden?" Ich: "Schlimmer als das, was mir morgens im Spiegel begegnet, kann es nicht sein." Nein, witzig war mir überhaupt nicht zumute. Als ich Martin Witt davon erzählte, zweifelte er daran, dass die Erfurt mich verstanden hätte. Ich träumte davon unmittelbaren Zutritt auf das gesamte Uniklinikgelände zu haben, ähnlich Jatzwauk, auch ohne Reanimationskoffer.
Ein wahrscheinlich unverständlicher Traum, der in der Fastnacht 2005 in der dortigen Geschlossenen endete, nachdem ich mir auf der 110 erklären lassen wollte, wie ich eine Strafanzeige gegen meine Exfreundin Claudia auslöse, nachdem sie allnächtlich mit dem bandscheibengeschädigten Vater meiner Kinder Sex von oben praktizierte und der von ihr heimkehrend stereotyp um 2.30 Uhr das Licht einschaltete, so dass ich aufwachte. Wo beginnt Stalking tatsächlich? Das einzige Mal, dass ich ebendiese Claudia nochmals angesprochen hatte, war, als er sich die Bandscheibe operieren lassen wollte, statt endlich seinen Sixpack zu optimieren. Bis dahin sah ich sie überall, sogar im Spiegel. Es war die Hölle.
Die Hoffnung, mit möglichst wenigen Kollateralschäden eigene Ziele zu verwirklichen, ist wahrscheinlich genauso eine Utopie wie die zwischen Bürger und Partei direkt vermitteln zu können, ohne selbst Redaktionsmitglied zu sein zu müssen.
Immerhin ist heute bis zu sechs Monate nach Endoskopie in Deutschland die Stammzellspende verboten. Mehr zu erreichen war für mich inzwischen nicht drin. Dafür bin ich ein zu kleines Rädchen im Gesamtgetriebe.
Wie gesagt, als am 1. 02. 03 die Columbia abstürzte, war ich reif für einen frischgebrühten Kaffee. Ich traute mir nicht mal, den Fernseher auszuschalten, so ferngesteuert fühlte ich mich. Immerhin stand die Mail an eine der Columbia-Insassen auf meiner unmittelbaren To-Do-Liste. Allein durch die Synchronizität rückte alles extrem nah an mich heran, als ob ich mit meiner Mail eine heile Welt kaputt gemacht hätte. Ich war regelrecht traumatisiert. Schlimmer war das Aufblicken vom TAZ-Forum zum im Fernseher einstürzenden WTC auch nicht. Es war der einzige Tag, an dem ich die Politi "Spiel das Playback ab", ins Mikro sagen hörte. Bis dahin schaltete sie viele Telefonate live auf Sendung. Kurz danach heulte Küblböck über den Rausschmiss von Gracia. Danke. An so einem Tag.
Den 3.3.03 brachte ich in Plau am See zu, wo ich mich für Anästhesie bewarb und dabei meiner Doppelgängerin begegnete.
Am 8.3.03 starb meine Großmutter, kurz nachdem ich bei ihr war. Ich war so durcheinander, dass ich das Auto kaum steuern konnte.
Zu alldem schaute Hendrik Hey aus meinem Fernseher, mit einem Blick, wie ich ihn nie gespürt habe, wenn ich tatsächlich vor ihm stand. Ich lebte in meinem ganz persönlichen Film.
Das schönste Geschenk der letzten Jahre? UW Groke jobbt inzwischen im Verkehrskabuff des SWR3, so dass ich ganz ohne Beziehungswahn Verkehrsmeldungen hören kann. Leider findet er meine Idee, dort eine Webcam zu installieren offensichtlich blöd. Nur ihn wieder On Air hören zu können, könnte schöner sein. Aber darauf warte ich wahrscheinlich umsonst. Seine letzte Tonspur hier im unteren Drittel der Webseite in einem Podcast.
Labels:
Dresden,
NASA,
SWR3,
Verkehrsmeldungen
Dienstag, 26. November 2013
Unternehmensphilosophie Standort
Ich kann es mir nicht mehr vorstellen. Gut, dass ich dieses Gefühl in dem Moment in Worten festgehalten habe. Ich stand in einer Ladennische und musste Bilder verkaufen, er kam auf mich zu und redete auf mich ein. Aus irgendeinem Grund sehnte ich mich danach aufzuzeichnen. Am ehesten um Distanz zu schaffen, erregt wie er war. Er war unglaublich erregt. Oder war ich es durch seine Worte. Jedenfalls fehlte mir jede Möglichkeit zum Rückzug. Angesichts dessen dachte ich nur noch JetztIhnNichtErwürgen. Ein furchtbarer ewig langer Moment war das. Nähe zulassen zu müssen strengt an. Fast zwei Jahre habe ich gebraucht, bevor ich den Job hingeschmissen habe, weil er mich kaputt machte. Nicht dass ich früh enttäuscht oder gar autistisch veranlagt wäre, aber innerhalb von Sekunden von einem Wildfremden überrollt zu werden, nur weil ich ein x-beliebiges Produkt zu verkaufen habe, war die Hölle. Obwohl ich inzwischen weitgehend immun gegen invasive Nähe bin. Ich verlasse mich dann zunehmend auf mein Diktiergerät und versinke ins Wachkoma, lasse alles an mir vorbeistreifen und freue mich auf das Danach. Auch die ausgedehnteste Logorrhoe geht irgendwann vorbei. Je teilnahmsoser ich wirkte, umso anhaltender war die Argumentation, fast so, als ob ausgerechnet ich diesen Wuschel verstehen müsste, der so ganz zufällig in diesem Moment auf mich gestoßen war. So zufällig, dass er seine Geschichte ebensogut fünf Meter weiter jemandem anders hätte erzählen können. Aber da wäre sie für ihn wahrscheinlich schon gar nicht mehr aktuell gewesen. Die Zeit rast. Wahrscheinlich hätte ich ihm in den Sekunden zwei Bilder verkaufen können, wenn ich nur gewollt hätte. Stattdessen dachte ich nur ans Verwerten seiner Intention. Ein idiotischer Job. Ich fühlte mich wie eine leere Hülse mit Würgereiz. Zu verkaufen bedeutete Begleiten, bar jeder Arroganz Mögliches zu kalkulieren, ohne zu träumen. Und gerade dieses Träumen fehlte mir.
Ich kann es mir nicht mehr vorstellen. Gut, dass ich dieses Gefühl in dem Moment in Worten festgehalten habe. Ich stand in einer Ladennische und musste Bilder verkaufen, er kam auf mich zu und redete auf mich ein. Aus irgendeinem Grund sehnte ich mich danach aufzuzeichnen. Am ehesten um Distanz zu schaffen, erregt wie er war. Er war unglaublich erregt. Oder war ich es durch seine Worte. Jedenfalls fehlte mir jede Möglichkeit zum Rückzug. Angesichts dessen dachte ich nur noch JetztIhnNichtErwürgen. Ein furchtbarer ewig langer Moment war das. Nähe zulassen zu müssen strengt an. Fast zwei Jahre habe ich gebraucht, bevor ich den Job hingeschmissen habe, weil er mich kaputt machte. Nicht dass ich früh enttäuscht oder gar autistisch veranlagt wäre, aber innerhalb von Sekunden von einem Wildfremden überrollt zu werden, nur weil ich ein x-beliebiges Produkt zu verkaufen habe, war die Hölle. Obwohl ich inzwischen weitgehend immun gegen invasive Nähe bin. Ich verlasse mich dann zunehmend auf mein Diktiergerät und versinke ins Wachkoma, lasse alles an mir vorbeistreifen und freue mich auf das Danach. Auch die ausgedehnteste Logorrhoe geht irgendwann vorbei. Je teilnahmsoser ich wirkte, umso anhaltender war die Argumentation, fast so, als ob ausgerechnet ich diesen Wuschel verstehen müsste, der so ganz zufällig in diesem Moment auf mich gestoßen war. So zufällig, dass er seine Geschichte ebensogut fünf Meter weiter jemandem anders hätte erzählen können. Aber da wäre sie für ihn wahrscheinlich schon gar nicht mehr aktuell gewesen. Die Zeit rast. Wahrscheinlich hätte ich ihm in den Sekunden zwei Bilder verkaufen können, wenn ich nur gewollt hätte. Stattdessen dachte ich nur ans Verwerten seiner Intention. Ein idiotischer Job. Ich fühlte mich wie eine leere Hülse mit Würgereiz. Zu verkaufen bedeutete Begleiten, bar jeder Arroganz Mögliches zu kalkulieren, ohne zu träumen. Und gerade dieses Träumen fehlte mir.
Abonnieren
Kommentare (Atom)